Corona – Risikogebiete

Bitte prüfe vor Reiseantritt, ob du kürzlich in einem Risikogebiet warst (entsprechend der deutschen Klassifizierung)

Liebe Freund*innen,

in einer Woche steht schon die Ende Gelände Aktion an und wir freuen uns schon sehr. Wie bei jeder Aktion hat auch in diesem Jahr die Gesundheit und Wohlergehen aller Aktivist*innen höchste Priorität für uns. In Coronazeiten bedeutet dies auch eine Minimierung des Infektionsrisikos. Deshalb haben wir ein Hygienekonzept entwickelt, welches in diesem Jahr den gleichen Stellenwert hat wie der Aktionskonsens.

Teil dieses Konzeptes ist, dass Aktivist*innen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebieten waren, nicht anreisen, sondern zuhause bleiben sollen. Es gibt keine Ausnahme für Menschen, die einen negativen Coronatest vorweisen können. Unsere Vorsichtsmaßnahmen gehen über die der Behörden hinaus. Bei der Klassifizierung von Risikogebieten außerhalb Deutschlands folgen wir der des Robert-Koch-Instituts. Seit dem 16.09. sind unter anderem folgende Gebiete als Risikogebiet eingestuft:

  • Belgien: Büssel
  • Frankreich: Auvergne/Rhône-Alpes, Corse, Hauts-de-France, Île-de-France, Nouvelle-Aquitaine,  Occitanie, Provence-Alpes/Côte d’Azur
  • Niederlande: Noord-Holland, Zuid-Holland
  • Österreich: Bundesland Wien
  • Schweiz: Freiburg, Genf, Waadt (Vaud)
  • Tschechien: Prague, Středočeský

Hier findet ihr die komplette Liste des Robert-Koch-Instituts vom 16.09.20.

Wir erwarten, dass die Liste am 23.09. um 17 Uhr aktualisiert wird. Bitte checkt die Homepage des Robert-Koch-Instituts vor eurer Abreise zur Aktion.

Wir wissen, dass diese Einschränkungen für all diejenigen, die jetzt nicht teilnehmen können, sehr enttäuschend sind. Trotzdem bitten wir euch sie zu befolgen. Auf der einen Seite wollen wir das Infektionsrisiko minimieren, auf der anderen Seite stehen wir unter großem Druck der Behörden alle Coronavorschriften auf unseren Camps und Versammlungen einzuhalten um die Aktion als ganzes nicht zu gefährden.

Eure AG Internationales (Ende Gelände)


News

++ Ende Gelände kündigt massiven Widerstand gegen fossiles Rollback an ++ Proteste bei Eröffnung von LNG-Terminal in Wilhelmshaven ++ Aktionen gegen die Räumung von Lützerath ++

18. Dezember 2022 Anlässlich der Eröffnung des ersten Flüssiggas-Terminals in Wilhelmshaven am heutigen Samstag hat das Aktionsbündnis Ende Gelände massiven Widerstand gegen ein Rollback bei der Nutzung fossiler Energien angekündigt. Es gab sowohl eine Protestaktion in Wilhelmshaven gegen den Ausbau von Infrastruktur für Flüssiggasimporte als auch Solidaritätsaktionen in mehreren deutschen Städten gegen den drohenden Abriss des Dorfes Lützerath am Braunkohletagebau Garzweiler. Mit den verschiedenen Aktionen will das Bündnis für Klimagerechtigkeit die grundsätzliche Abkehr von den fossilen Energien Öl, Kohle und Gas forcieren. Weiterlesen ...

Newsletter #10/22

15. Dezember 2022 Heute dreht sich unser Newsletter um das brennendste Thema des Winters: Lützerath. Aussagen von Presse, Polizei und Politik überschlagen sich und wir formieren uns. Ihr findet allgemein Informationen zum Stand und Unterstützungsmöglichkeiten. Außerdem haben wir noch einen Leitfaden zu Zivilem Ungehorsam für trans*, inter*, non-binäre und agender (= TINA) und laden wir euch noch zu ein paar Terminen ein. Weiterlesen ...

Leitfaden zu Zivilem Ungehorsam für trans*, inter*, non-binäre und agender (= TINA) Menschen jetzt online

12. Dezember 2022 Der Leitfaden des Trans-Action-Kollektivs soll eine Hilfestellung sein für TINA-Personen (d.h. Menschen, die trans*, inter, non-binär und/oder agender sind), die an Aktionen des zivilen Ungehorsams teilnehmen. Er wurde von Menschen aus Nord-, West- und Südeuropa verfasst, die ihre Erfahrungen als genderqueere Aktivist*innen und Trainer*innen, vor allem in der Klimagerechtigkeits-Bewegung, eingebracht haben. Weiterlesen ...

++ Strafurteil gegen Journalisten wegen Berichterstattung über Braunkohleproteste von Ende Gelände ++ Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union wirft Energiekonzern MIBRAG Geheimdienstmethoden vor ++

3. Dezember 2022 Der Leipziger Journalist Marco Bras dos Santos wurde am 2. Dezember wegen Hausfriedensbruchs verurteilt. Das Amtsgericht in Borna hielt ihn für schuldig, im November 2019 unbefugt das Betriebsgelände des Energiekonzerns Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft (MIBRAG) betreten zu haben. Damals hatten mehr als 1.000 Aktivist*innen des Bündnisses Ende Gelände Braunkohlebagger im Tagebau Vereinigtes Schleenhain in der Nähe von Leipzig blockiert. Weiterlesen ...